Öffnungszeiten:
Winter (November-März): Dienstag 15.00 bis 17.30 Uhr
Sommer (außerhalb der Sommerferien): Dienstag 15.00 bis 18.00 Uhr
Dazu gibt es noch Sonderaktionen, z.B. in den Ferien und Spielaktionen in der nahe gelegenen Wohnumgebung: die "Hofaktionen".
Im Jahr 1996 wurde der Erlebnisspielplatz im Freiburger Stadtteil Unterwiehre von uns in Zusammenarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Eltern aus dem Quartier erbaut. Im Zuge der Neubelegung ehemaliger Franzosenwohnungen waren an die 600 Kinder und Jugendliche unterschiedlichster Nationalität und Alters zugezogen. Initiiert und organisiert wurde dieses Projekt vom Spielmobil Freiburg. Seit dieser Zeit wird der Spielplatz von uns im Rahmen der Quartierssozialarbeit regelmäßig betreut. Bei einer Bauaktion 2004 wurde der Spielplatz von den Kindern „Blaues Monster“ genannt. Seit 2008 arbeiten wir auf Grundlage des Konzeptes Spielmobil im Quartier.
Das Spielmobil engagiert sich im Rahmen der Quartierssozialarbeit „Westlich der Merzhauser Straße“. Unser Schwerpunkt sind offene Angebote im Freien für Kinder im Alter von 5-11 Jahren. Unsere Arbeit teilt sich dabei in drei Schwerpunkte:
Der Erlebnisspielplatz wurde als „unvollendeter Spielplatz“ gebaut und wird seitdem von uns betreut. Zunächst an zwei Nachmittagen die Woche. Seit 2008 „nur“ noch einmal die Woche und zu besonderen Angeboten. Im Vordergrund unserer Arbeit steht hierbei das Prinzip der Veränderbarkeit des Platzes. Er soll aktiv von den Kindern gestaltet werden können und sich wandelnden Bedürfnissen anpassen. Die Beteiligung der Kinder an der Planung und Gestaltung der Spiel- und Erlebnisnachmittage sowie des Platzes an sich soll die Kinder erleben lassen, dass Räume und Verhältnisse veränderbar sind.
In die Praxis eines offenen Angebotes mit wechselnden Kindern umzusetzen versuchen wir dies, indem es kein festgelegtes Programm für die Nachmittage gibt. Kinder, die kommen, äußern ihre Wünsche und wir versuchen dann diese im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten umzusetzen. Entweder sofort oder manchmal auch erst an kommenden Nachmittagen, da die Materialien noch nicht da sind.
Eine alternative Methode ist die des Einbeziehens in die Tätigkeit Erwachsener. So fangen die Mitarbeiter noch bevor Kinder da sind damit an Feuerholz zu machen, den Platz aufzuräumen oder zu schnitzen, was Kinder oftmals dazu anregt, sich an der Tätigkeit zu beteiligen. Ergänzend zu den regelmäßigen Öffnungszeiten finden ein bis zweimal im Jahr mehrtägige Bauaktionen statt, bei denen Elemente des Platzes renoviert oder neu gebaut werden. So wurde Pfingsten 2007 der Spielplatz gemeinsam mit den Kindern wieder neu gestaltet. Hierzu gibt es einen Bericht.
Mit kleinen Spielaktionen in den Höfen des Quartiers erreichen wir Kinder, die nicht auf den Erlebnisspielplatz kommen wollen bzw. dürfen. Solche Aktionen direkt an den Wohnungen erleichtern es auch Erwachsene anzusprechen. Sie sollen das nachbarschaftliche Zusammenleben fördern und bieten die Möglichkeit eines niederschwelligen Kontaktes zur Quartierssozialarbeit.
Ziel ist es in die Gestaltung dieser Aktionen zunehmend die Anwohner - Kinder und Erwachsene - mit einzubeziehen.
Ebenfalls an verschiedenen Plätzen im Quartier finden Ferienaktionen statt. Diese werden von uns gemeinsam mit den anderen Einrichtungen vorbereitet und durchgeführt. (Sommerferienauftakt 2008, Grafittiaktion 2010)
Zentrales Anliegen der Quartierssozialarbeit ist es, Bewohner darin zu unterstützen, ihr direktes Lebensumfeld aktiv mit zu gestalten. Das Spielmobil fördert Initiativen, die eherenamtlich Angebote für Kinder gestalten. Dies geht von fachlicher Beratung über Bereitstellung von Materialien aus unserem Fundus bis zur personellen Unterstützung. Auf diese Weise haben wir in den vergangenen zwei Jahren die Kinderbücherei, Vorlesenachmittage und eine Spielgruppe unterstützt.
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